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Praxisbeschreibung |
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Die Praxis ist eine
tageschirurgische Einrichtung die unabhängig vom Diakoniekrankenhaus
existiert. Sie verfügt über eine eigene kindgerechte operative Einrichtung
mit eigenem Aufwachraum und zusätzlicher Ruheecke für die postoperative
Überwachung und Erholung. |
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Einige Einrichtungen wie
z.B. die Röntgeneinrichtung, die chirurgische Instrumentensterilisation
und das Lasergerät des Diakoniekrankenhauses werden mitbenutzt. |
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Diese Mitbenutzung vorhandener Ressourcen bringt
die Möglichkeit das Angebotsspektrum zu erweitern, wirtschaftlich zu
arbeiten, die Qualität zu verbessern und die Sicherheit für die ambulant
operierten Kinder zu maximieren. Ein moderner Gesichtspunkt der aktuellen
Gesundheitspolitik, der mit dem Begriff "integrierte Versorgung"
beschrieben wird. |
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Angestrebt wurde eine freundliche, kind- und elterngerechte und
trotzdem an den modernen Gesichtspunkten medizinischer Versorgung
orrientierte Praxis. Gerade im Bereich der Kinderchirurgie besteht für
einen Großteil der notwendigen operativen Eingriffe die Möglichkeit diese
ambulant durchzuführen. Während länger dauernden Untersuchungen oder den
Operationen besteht für Geschwisterkinder die Möglichkeit sich in der
Spielecke zu verweilen.
Für die Eltern besteht darüber hinaus die
Möglichkeit die zum Teil aufregende Wartezeit im Ruhe- und Lesezimmer der
Praxis oder mit einem Besuch der Cafeteria des Diakoniekrankenhauses
abzukürzen. |
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Die Praxis ist auf die Behandlung kindlicher Unfallverletzungen, Verbrennungen und deren
oft langwierigen Nachbetreuung spezialisiert. Die Versorgung von frischen Verletzungen und
akuten Schmerzzuständen hat immer Vorrang. Die Praxis ist zur berufsgenossenschaftlichen
Behandlung von Schul- und Kindergartenunfällen als kinderchirurgischer D-Arzt (Unfallarzt)
zugelassen. Neben der Akutdiagnostik mittels Ultraschall und Röntgen steht ein digitaler
Röntgenbildverstärker und zwei Eingriffsräume zur sofortigen Versorgung der Wunden oder
Frakturen zur Verfügung. Auch notfallmäßig können Eingriffe in Vollnarkose durch die
Unterstützung von Dr. Michael Heck durchgeführt werden.
Hauptsächlich werden die Verletzungen der Körperoberfläche, der Hände, der
Arme und der unteren Extremität in lokaler Betäubung, direkter Betäubung
einzelner Nervenstränge (Leitungsanästhesie) oder in (Analgo)sedierung
durchgeführt. |
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Bei Schulkindern und Jugendlichen besteht darüber
hinaus die Möglichkeit einer konsiliarischen Mitbetreuung in der
chirurgischen oder urologischen Abteilung des Diakoniekrankenhauses bei
notwendiger kurzfristiger stationärer Behandlung. |
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Organisatorischer Hinweis: |
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Wir bitten bei planbaren Vorstellungen in unserer
Praxis um vorherige telefonische (oder per email) Terminvereinbarung. |
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Bei der Erstvorstellung wird die Notwendigkeit
einer operativen Intervention geprüft und die Form der Schmerzausschaltung
ob lokal oder in Vollnarkose besprochen. |
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Das Kind und die Eltern können sich zu diesem
Zeitpunkt mit dem Personal, mit mir Dr. Schäfer sowie mit der Umgebung
vertraut machen. Sie werden dabei ausführlich über das Operationsverfahren
und den organisatorischen Ablauf am Op-Tag informiert. Zusätzlich wird der
Op-Termin mit Ihnen vereinbart. In Zusammenarbeit mit Ihrem Kinder- oder
Hausarzt wird die erforderliche präoperative Diagnostik besprochen und
durchgeführt. Bei Kindern ohne Vorerkrankungen und unauffälliger eigener
und familiärer Vorgeschichte ist nur eine klinische Untersuchung auf
Infektfreiheit erforderlich. Bei Impfungen ist bei fehlender Impfreaktion
ein Abstand von maximal einer Woche erforderlich. Idealerweise
konsultieren sie am Vortag der Operation nochmals Ihren Kinderarzt, um die
Narkosefähigkeit zu gewährleisten. |
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Am Op-Tag sollte die
letzte Mahlzeit Ihres Kind mindestens sechs Stunden für Kinder unter einem
Jahr vier Stunden zurückliegen und die Einnahme klarer Flüssigkeiten vor
mindestens zwei Stunden erfolgt sein. Nach der Wiedervorstellung in der
Praxis zum vereinbarten Termin wird der operative Eingriff durchgeführt.
Selbstverständlich kann ein Elternteil das Kind bis zum Einschlafen in den
Op-Bereich begleiten und auf Wunsch eine Videolifeübertragung der
Operation betrachten. Video- und Photodokumentationen können auf CD oder
als Ausdruck mitgegeben werden. |
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Nach ca. zweistündiger Überwachung und Toleranz
von Flüssigkeit und Zwieback, Weißbrot, Salz- oder Laugengebäck wird das
Kind in Ihre häusliche Aufsicht entlassen. Für die Heimfahrt ist die
Begleitung von zwei Erwachsenen sinnvoll. Bei Bedarf kann ein Taxischein
ausgestellt werden. Eine Kurzparkeinzone zur Abholung der frisch
operierten Kinder ist vorhanden und sollte von allen anderen Patienten für
diesen Zweck frei gehalten werden. |